Tipps sowie Reiseführer zu Rom

Thematische Touren

Die Ewige Stadt Rom kann man auch im Rahmen von themenorientierten Touren entdecken. Nachfolgend haben wir einige Touren für Sie zusammengestellt, die Sie natürlich auch nach Herzenslust miteinander kombinieren können.

Kirchentour

Da Rom schon seit langen Zeiten der Sitz des Vatikans und somit des Papstes ist, befinden sich in der Ewigen Stadt zahlreiche, kirchengeschichtlich interessante Gebäude.

Die Tor beginnt selbstverständlich am Petersdom. Dieses riesige Gotteshaus ist ein wahres Monument des katholischen Glaubens und wurde von zalreichen bekannten Künstlern wie Raffael und Gian Lorenzo Bernini gestaltet. Neben dem imposanten Inneren des Gotteshauses ist auch die Kuppel des Petersdoms einen Besuch wert: Von hier oben aus eröffnet sich ein fantastischer Blick über die Ewige Stadt.

Anschließend läuft man über den mächtigen Petersplatz und die Prachtstraße Via della Conciliazione zur Engelsburg. Einst diente das kreisrunde Gebäude als Grabstätte für Kaiser Hadrian, im Laufe der Zeit avancierte das Castel Sant’Angelo jedoch auch zu einer päpstlichen Fluchtburg sowie zu einem Gefängnis. Heute informiert ein Museum über die bewegte Vergangenheit des Kastells.

Spaziert der Besucher nun über die von Engelsstatuen geschmückte Engelsbrücke und geht dann rechts am Tiber weiter, so stößt er in Höhe vom Forum Romanum auf die Kirche Santa Maria in Cosmedin. Neben dem schönen Kirchturm ist das Gotteshaus vor allem für den Bocca della Verità genannten Mund der Wahrheit bekannt. Legt man den Hand in den Mund der Marmorscheibe und spricht die Unwahrheit, so beißt der Bocca dem Lügner die Hand ab.

 Impressionen von Citysam

Der Vatikan ist das geistige Zentrum der Katholischen Kirche

 Fotografie von Citysam

Castel Sant'Angelo

 Bild Attraktion

Santa Maria in Cosmedin

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Kuppel des Pantheon

Weiter geht es zu der nordöstlich gelegenen Kirche Santa Maria Maggiore. Dieses Gotteshaus ist die größte der Jesu Mutter Maria geweihten Kirche in Rom. Als eine der vier Patriarchalbasiliken befindet sie sich im exterritorialen Besitz des Vatikans. Besonders beliebt ist die Santa Maria Maggiore aufgrund ihrer einmaligen Mosaike: An den Seitenwänden stellt eine Serie von 36 Mosaiken Geschichten aus dem Alten Testament dar. Diese Fliesenbilder stammen noch aus der Gründungszeit der Kirche und somit aus dem fünften Jahrhundert. Das große Mosaik in der Apsis illustriert die Krönung Marias.

Mit dem westlich der Santa Maggiore gelegenen Pantheon findet diese Tour einen krönenden Abschluss. Der Rundbau verfügt über eine weitläufige, Pronaos genannte Vorhalle und wird von korinthischen Granitsäulen gestützt. Das Pantheon ist von einer Kuppel mit einem Durchmesser von 43,30 Metern gekrönt. In der Mitte dieses kugelrunden Gewölbes befindet sich eine neun Meter lange Öffnung, durch die das Licht fällt. Aufgrund dieser Konstruktion herrscht im Pantheon stets eine ganz eigene, gedämpfte Atmosphäre. Anno 608 übertrug Kaiser Phokas das Pantheon an den damaligen Papst Bonifatius IV.. Der Pontifex übersetzte den Namen Pantheon als "Allerheiligen" und ließ im Jahr 609 erstmals das gleichnamige Fest veranstalten. Zudem erklärte der Papst hier zahlreiche Gebeine zu katholischen Reliquien und das Pantheon wurde nun unter dem Namen Sancta Maria ad Martyres als Kirche genutzt. Heute ist das Gotteshaus als Sancta Maria Rotonda bekannt. Zudem liegen im Pantheon berühmte Landsleute wie der Künstler Raffael begraben.

 Ansicht Attraktion

Mausoleo di Augusto

Tour durch die Antike

Die Tour durch das antike Rom beginnt westlich der Spanischen Treppe am Augustusmausoleum. In der Antike war die heute so lebhafte Gegend rund um die Grabkammer ein wunderbarer Park mit zahlreichen Augustus-Denkmälern, in dem die Römer gern spazieren gingen. Um das Jahr 29 v. Chr. errichtet, bot das so genannte Mausoleo di Augusto auch anderen Persönlichkeiten aus seiner Familie eine standesgemäße letzte Ruhestätte. Das aus römischen Tavertin erbaute Mausoleum hatte die Form eines Zylinders und einen Durchmesser von um die 89 Metern. Über der gigantischen Grabstätte legten die antiken Baumeister einen mit Zypressen bepflanzten Erdhügel an. Von dem Mausoleum sind heute jedoch nur einige Teile sowie Fragmente der Mauerringe erhalten.

Mit dem in der unmittelbaren Nähe des Augustusmausoleums gelegenen Altar Ara Pacis Augustae setzte der römische Senat dem Herrscher ein Denkmal. Der so genannte Altar des Friedens des Augustus würdigt das Friedensengagement des ersten römischen Kaisers. Um den Altar besser vor den schädlichen Einflüssen der Umwelt zu schützen, konzipierte das Architektenbüro Richard Meier & Partners im Jahr 2006 einen modernen Glasbau.

Südöstlich des Mausoleums erstreckte sich nahe des Bahnhofes zu den römischen Kaiserzeiten die riesige Thermenanlage des Diokletian. Als Roms Aquädukte im sechsten Jahrhundert zerstört wurden, verfielen auch die Diokletianthermen und die einst so prächtige Anlage wurde zwischenzeitlich als Steinbruch genutzt. Die wenigen erhaltenen Überreste wurden umgebaut und stehen jetzt als Kirche Santa Maria degli Angeli, Aula Ottagona und das zum Museo Nazionale Romano gehörende Thermenmuseum zur Besichtigung offen. Zu den Kollektionen des Museums zählen römische Inschriften und alte Kunstwerke aus der Umgebung. Zudem gehört seit einiger Zeit auch ein von Michelangelo entworfenes Karthäuserkloster zur Museumsanlage.

Läuft man nun in Richtung Süden, stößt man auf die Überreste des Domus Aurea genannten Goldenen Hauses. Dieser etwa 80 Hektar große Palastkomplex wurde auf Wunsch des Kaisers Nero angelegt. Die Domus Aurea liegt heute unterirdisch innerhalb des Parks Parco di Traiano. Momentan ist die Palastruine aufgrund von Feuchtigkeitsschäden nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

 Impressionen Sehenswürdigkeit  Rom

Das Kolosseum zeugt von der Baukunst der alten Römer

 Impressionen Reiseführer

Der Palatin Hügel ist der älteste bewohnte Teil der Stadt

 Bildansicht Sehenswürdigkeit

Die Kirche Santa Maria degli Angeli wurde auf den Resten der Diokletianthermen errichtet

Schon vom Parco di Traiano eröffnet sich ein erster Blick auf das zu den Wahrzeichen von Rom zählende Kolosseum. Zu damaligen Zeiten als Amphitheater genutzt, gilt das Kolosseum heute als größter geschlossener Bau der römischen Antike. Das Kolosseum ist ohne Frage ein architektonisches Meisterwerk und dient auch aktuell noch als Vorbild für den Bau der großen und modernen Stadien.

Von dem antiken Amphitheater aus ist es nicht weit bis zu dem Hügel Palatin. Der Sage zufolge gründete Romulus nach dem Mord an seinem Bruder Remus ein Dorf. Und tatsächlich entdeckten die Archäologen auf der Anhöhe die Spuren einer aus dem neunten Jahrhundert v. Chr. stammenden Siedlung. Diese Überreste werden heute Hütten des Romulus genannt und befinden sich im nordwestlichen Teil des Palatinhügels. Die auf dem Palatin befindlichen antiken Ruinen stehen zur Besichtigung offen. Sehenswert sind zum Beispiel die Domus Flavia und die Domus Augustana, die beide zum dem riesigen, von dem flavischen Kaiser Domitian erbauten Palastkomlex gehören. Das Haus der Livia diente einst als Privatresidenz von Kaiser Augustus und seiner Frau Livia und zählt heute zu den besterhaltendsten Anwesen auf dem Palatin. Vom Kybele-Tempel im Nordwesten des Hügels blieben jedoch nur einige Säulenstümpfe übrig. Zu den Zeiten des alten Roms verehrte man in dem ehemals so prachtvollen Heiligtum die Fruchtbarkeitsgöttin Kybele.

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Touristenattraktionen

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